Our Top Products Picks
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![]() maXpeedingrods Coilover for Honda Civic 1988-2000, for Honda CRX 1988-1991, for Del Sol 1992-1995, for Acura Integra 1990-2001, 24 Levels Damper Adjustable Coilovers Suspension Kit, Lowering Kit, Red | |
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Das sofortige Drehmoment eines Elektrofahrzeugs ist berauschend. Es ist dieses typische „EV-Grinsen“, das wir alle kennen. Doch fährt man mit demselben schweren, batteriebeladenen Fahrzeug in eine enge Kurve, erlebt man möglicherweise etwas weniger Angenehmes: deutliche Seitenneigung und Untersteuern. Als Ingenieur sehe ich darin ein physikalisches Problem. Hersteller optimieren die Serienfahrwerke von Elektrofahrzeugen oft auf maximalen Komfort und Bodenfreiheit, um den Akku zu schützen – häufig auf Kosten der Fahrdynamik.
Die Optimierung des Fahrwerks ist eine der effektivsten Methoden, Elektroautos zu modifizieren. Dabei geht es nicht nur um die Optik, sondern auch um die Kontrolle der Gewichtsverlagerung, die Verbesserung der Aerodynamik und die Rückgewinnung des Fahrgefühls, das die elektronische Servolenkung oft kaschiert. In diesem Leitfaden gehen wir über die Werkseinstellungen hinaus und zeigen, wie hochwertige Fahrwerks-Upgrades Ihr Elektroauto von einem schweren Cruiser in ein präzises Instrument verwandeln können.
Ob Sie Ihre Reichweite durch aerodynamische Tieferlegung erhöhen oder Ihre Zeit beim Autocross verbessern möchten – das Verständnis des Zusammenspiels zwischen Hochvolt-Systemen und mechanischer Haftung ist entscheidend. Einen umfassenden Überblick darüber, wie diese mechanischen Änderungen in das Gesamtbild des Tunings passen, finden Sie in unserem Leitfaden „Die Wissenschaft der Geschwindigkeit: Ein umfassender Leitfaden zum Tuning eines Elektroautos“. Tauchen wir nun ein in die Technik hinter dem verbesserten Fahrverhalten.
Warum die serienmäßige Elektroauto-Federung oft unzureichend ist
Um zu verstehen, warum wir Komponenten von Elektrofahrzeugen aufrüsten, müssen wir zunächst die besonderen technischen Herausforderungen von Elektrofahrzeugen berücksichtigen. Der Hauptfaktor ist die Masse. Ein Akku eines Elektrofahrzeugs kann zwischen 360 und 900 kg wiegen. Dies senkt zwar den Schwerpunkt – was die Stabilität deutlich verbessert –, führt aber zu einer immensen statischen Belastung der Fahrwerkskomponenten.
Das Dilemma der Gewichtsverlagerung
Beim starken Bremsen eines schweren Elektrofahrzeugs verlagert sich der Impuls nach vorn und lässt die Fahrzeugfront eintauchen. Beim Beschleunigen drückt das plötzliche Drehmoment das Heck nach unten. Serienmäßige Federn und Dämpfer sind oft weich abgestimmt, um Unebenheiten der Straße für ein komfortables Fahrgefühl abzufedern. Häufig fehlt ihnen jedoch die nötige Dämpfung, um diese starke Gewichtsverlagerung bei sportlicher Fahrweise effektiv zu bewältigen.
Der aerodynamische Faktor
Die Fahrzeughöhe spielt eine wichtige Rolle für die Effizienz. Die werkseitig gewählte Fahrzeughöhe ist oft konservativ, um Schäden am Akku durch Steinschlag zu vermeiden. Allerdings erzeugt der Luftstrom unter dem Fahrzeug zusätzlichen Luftwiderstand. Durch den Einsatz von EV-Tieferlegungsfedern zur moderaten Reduzierung der Fahrzeughöhe können wir die Stirnfläche verringern und die Unterbodenverwirbelungen reduzieren, was – bei korrekter Durchführung – tatsächlich zu einer messbaren Reichweitensteigerung führen kann.
Kaufkriterien: Worauf Sie bei der Fahrwerksabstimmung für Elektrofahrzeuge achten sollten
Als Ingenieur kaufe ich keine Teile aufgrund von Marketingversprechen, sondern achte auf die technischen Daten. Beim Kauf von Nachrüst-Fahrwerken für Elektrofahrzeuge gelten besondere Anforderungen, die bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor nicht zutreffen. Hier sind die wichtigsten Kriterien, die Sie berücksichtigen müssen:
1. Tragfähigkeit und Federrate
Dies ist unerlässlich. Sie können nicht einfach Federn verwenden, die für ein vergleichbares Benzinfahrzeug ausgelegt sind. Die Federrate (gemessen in lbs/in oder kg/mm) muss so berechnet werden, dass sie das spezifische Leergewicht der Batteriekonfiguration Ihres Elektrofahrzeugs trägt.
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Das Risiko: Der Einbau von Federn mit unzureichender Tragfähigkeit führt zum Durchhängen des Fahrwerks, zum Durchschlagen und möglicherweise zu Schäden am Batteriegehäuse.
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Das Ziel: Achten Sie auf Hersteller, die explizit „EV-Spezifikation“ angeben oder die spezifischen Achslasten auflisten, für die ihre Federn getestet wurden.
2. Einstellbarkeit der Dämpfung
Da Elektrofahrzeuge aufgrund ihrer Massenverteilung eine besondere Schwingungsfrequenz aufweisen, ist die Möglichkeit zur Feinabstimmung der Stoßdämpfer unerlässlich.
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Druckstufe: Steuert, wie die Federung auf Unebenheiten reagiert. Ist sie zu weich, wackelt das Fahrzeug; ist sie zu hart, wird die Fahrt unkomfortabel.
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Zugstufe: Steuert, wie schnell das Rad nach einer Unebenheit ausfedert. Dies ist entscheidend, damit die schweren Reifen von Elektrofahrzeugen optimalen Bodenkontakt haben.
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Empfehlung: Für deutliche Verbesserungen des Fahrverhaltens von Elektrofahrzeugen sollten Sie nach Gewindefahrwerken suchen, die eine separate Einstellung von Druck- und Zugstufe ermöglichen.
3. Korrosionsbeständigkeit
Viele Besitzer von Elektrofahrzeugen leben in Regionen mit häufigem Streusalzeinsatz. Da die Fahrwerkskomponenten den Witterungseinflüssen ausgesetzt sind, ist die Materialqualität von großer Bedeutung. Achten Sie auf Federbeine aus Edelstahl oder hochwertige Pulverbeschichtungen. Galvanische Korrosion kann bei Elektrofahrzeugen beschleunigt werden, wenn die Masseverbindungen nicht ordnungsgemäß gewartet werden. Hochwertige Materialien bieten daher zusätzliche Sicherheit.
4. Geräusche, Vibrationen und Rauheit (NVH)
Da der Motor die Fahrgeräusche nicht dämpft, wird jedes Quietschen und Klappern der Aufhängung hörbar. Hochwertige Buchsen und Lager aus dem Zubehörhandel sind unerlässlich. Vermeiden Sie Kugelgelenke in Rennsportqualität für den Alltagsgebrauch; sie übertragen zu viele Geräusche. Setzen Sie stattdessen auf hochfestes Polyurethan oder gehärteten Gummi, um ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Leistung und Geräuscharmut zu erzielen.
Arten von Upgrades: Wählen Sie Ihren Weg
Es gibt nicht das eine „beste“ Upgrade; es gibt nur das richtige Werkzeug für die jeweilige Aufgabe. Hier ist ein Überblick über die wichtigsten Kategorien von Fahrwerks-Upgrades für Elektrofahrzeuge.
Tieferlegungsfedern
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Ideal für: Optik, leichte Verbesserungen des Fahrverhaltens und budgetbewusste Umbauten.
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Das Konzept: Sie ersetzen die serienmäßigen Schraubenfedern durch kürzere, steifere Federn, während die serienmäßigen Stoßdämpfer beibehalten werden.
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Die technische Umsetzung: Dadurch wird der Schwerpunkt gesenkt und die Reichweite leicht erhöht. Vorsicht jedoch: Serienmäßige Stoßdämpfer sind auf die serienmäßigen Federraten abgestimmt. Die Kombination einer sehr steifen Feder mit einem weichen Serienstoßdämpfer kann zu einem unruhigen Fahrverhalten führen.
Gewindefahrwerke (Coil-Over-Shock)
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Ideal für: Rennstrecke, sportliches Fahren in kurvenreichen Gebieten und optimale Kontrolle.
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Das Konzept: Eine komplette Einheit, die sowohl die Feder als auch den Stoßdämpfer ersetzt. Die Feder sitzt über dem Stoßdämpfergehäuse und ermöglicht so die Einstellung der Fahrzeughöhe und oft auch der Dämpfung.
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Die technische Realität: Dies ist der Goldstandard für Verbesserungen des Fahrverhaltens von Elektroautos. Durch die Steuerung von Federrate und Dämpfungskennlinie lässt sich das Batteriegewicht effektiv managen. Sie können ein komfortables Fahrgefühl für den täglichen Weg zur Arbeit und eine straffere Abstimmung für die Rennstrecke einstellen.
Stabilisatoren (Wankstangen)
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Ideal für: Reduzierung der Seitenneigung ohne Beeinträchtigung des Fahrkomforts.
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Das Konzept: Ein Torsionsstab aus Metall verbindet die linke und rechte Radaufhängung. Er wirkt der Neigung des Fahrzeugs zur Seitenneigung in Kurven entgegen.
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Die technische Realität: Die Aufrüstung auf einen dickeren oder steiferen Stabilisator bietet oft das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Er sorgt für eine stabile Kurvenlage, wodurch die Reifenaufstandsfläche optimiert und mehr Grip erzielt wird, ohne den Fahrkomfort auf gerader Strecke zu beeinträchtigen.
Top-Empfehlungen für Produktkategorien
Basierend auf aktuellen Marktdaten und technischen Prinzipien empfehle ich folgende Setups für Besitzer von Elektrofahrzeugen, die Komponenten ihres Elektrofahrzeugs aufrüsten möchten:
1. Das Setup „Effizienz & Optik“: Progressive Tieferlegungsfedern
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Ideal für: Alltagsfahrer (z. B. Tesla Model 3/Y, Mustang Mach-E), die Wert auf Reichweite und Optik legen.
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Vorteile: Kostengünstig, verbessert die Aerodynamik durch Reduzierung des Luftwiderstands, Erhalt der werkseitigen adaptiven Dämpfer (falls vorhanden).
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Nachteile: Eingeschränkte Einstellmöglichkeiten, potenziell erhöhter Reifenverschleiß bei nicht korrigierter Achsvermessung.
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Fazit: Wenn Sie Ihr Fahrzeug selten auf der Rennstrecke fahren und lediglich den Abstand zwischen Reifen und Kotflügel verringern und gleichzeitig das Ansprechverhalten verbessern möchten, sind hochwertige progressive Federn (z. B. von Eibach oder H&R) der ideale Einstieg.
2. Die „Grand Touring“-Ausstattung: Höherlegungssätze
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Ideal für: Abenteuer-Elektrofahrzeuge (Rivian R1T, F-150 Lightning) und Komfortliebhaber.
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Vorteile: Erhöht die Bodenfreiheit für Offroad-Einsätze, verbessert den Fahrkomfort auf unebenem Gelände, ermöglicht die Montage größerer Reifen.
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Nachteile: Durch die Höherlegung des Fahrzeugs erhöht sich der Luftwiderstand (Reichweitenverlust), höherer Schwerpunkt.
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Fazit: Unverzichtbar für Overlanding-Fans. Diese Sätze priorisieren oft Federweg und Dämpfung gegenüber Steifigkeit und sind daher ideal für schwere Elektrofahrzeuge im Gelände.
3. Die „Track Weapon“-Ausstattung: 2-fach verstellbare Gewindefahrwerke
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Ideal für: Hochleistungs-Elektrofahrzeuge (Porsche Taycan, Ioniq 5 N, Model 3 Performance).
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Vorteile: Volle Kontrolle über Fahrzeughöhe, Druck- und Zugstufe. Ermöglicht die Radlastverteilung zur Optimierung der Gewichtsverteilung.
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Nachteile: Teuer, erfordert technisches Fachwissen für die korrekte Einstellung, strafferes Fahrwerk.
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Fazit: Marken wie KW Suspension und Öhlins haben speziell für Elektrofahrzeuge entwickelte Ventile entwickelt. Dies ist die einzige ernstzunehmende Option für konstante Rundenzeiten. Die Fähigkeit, die durch die Kontrolle eines 2.041 kg schweren Fahrzeugs entstehende Wärme im Dämpferöl zu regulieren, ist bei diesen High-End-Systemen überlegen.
Installation und Sicherheit: Der Hochspannungskontext
Wenn Sie sich entscheiden, Elektroautos zu modifizieren, hat Sicherheit oberste Priorität. Anders als bei Arbeiten an Verbrennern, wo die größte Gefahr ein gebrochener Knöchel ist, verlaufen bei Elektrofahrzeugen Hochspannungsleitungen oft in der Nähe von Aufhängungspunkten.
Die wichtigsten Installationsregeln
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Orange Kabel erkennen: Verwenden Sie niemals Aufhängungsteile als Hebelpunkte für Hochspannungskabel (orange). Das Durchstechen der Kabelisolierung ist lebensgefährlich.
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Präzise Hebepunkte: Elektrofahrzeuge verfügen über spezielle, verstärkte Hebepunkte, die die Struktur des Akkus stützen. Heben Sie nicht an der falschen Stelle an, da dies die Kühlplatte des Akkus beschädigen kann.
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Sensoren neu kalibrieren: Viele moderne Elektrofahrzeuge verwenden Sensoren zur Fahrwerkshöhenmessung für die Scheinwerfereinstellung und Fahrerassistenzsysteme (ADAS). Eine Änderung der Fahrzeughöhe erfordert oft eine Software-Neukalibrierung, um die korrekte Funktion von Autopilot und Sicherheitsfunktionen zu gewährleisten.
Die Achsvermessung ist entscheidend
Da Elektrofahrzeuge ein hohes Drehmoment erzeugen, verschleißen die Reifen stark. Durch die Tieferlegung eines Elektrofahrzeugs verändern sich Sturz und Spur. Wird nach dem Einbau von Fahrwerksverbesserungen nicht umgehend eine präzise Achsvermessung durchgeführt, erhöht sich der Reifenverschleiß drastisch, wodurch die erzielten Leistungsvorteile zunichtegemacht werden. Aufgrund der hecklastigen Gewichtsverteilung der meisten Elektrofahrzeuge sollte eine Achsvermessung mit Vorspur angestrebt werden, um die Stabilität zu gewährleisten.
Die Optimierung des Fahrwerks eines Elektrofahrzeugs ist eine der lohnendsten Modifikationen überhaupt. Sie schließt die Lücke zwischen dem unglaublichen Potenzial Ihres Elektroantriebs und den Gesetzen der Physik. Durch die sorgfältige Auswahl von Fahrwerks-Upgrades für Elektrofahrzeuge, die auf die besonderen Gewichts- und Drehmomentcharakteristika Ihres Fahrzeugs abgestimmt sind, erreichen Sie ein sichereres, effizienteres und deutlich angenehmeres Fahrgefühl.
Denken Sie daran: Es geht nicht nur um eine tiefere Fahrzeughöhe, sondern um eine bessere Verbindung zur Straße. Ob Sie sich für einfache Tieferlegungsfedern für eine verbesserte Aerodynamik oder ein komplettes Gewindefahrwerk für die Rennstrecke entscheiden – setzen Sie immer auf hochwertige Komponenten, die speziell für die Belastungen von Elektrofahrzeugen entwickelt wurden. Bereit für mehr Informationen? Entdecken Sie unseren umfassenden Leitfaden Die Wissenschaft der Geschwindigkeit: Ein ausführlicher Leitfaden zum Tuning eines Elektroautos für weitere Einblicke, wie Sie das volle Potenzial Ihres Fahrzeugs ausschöpfen können.







