Porsche-Schaltsimulation im Test: Ingenieurskunst oder haptische Spielerei?

Nach 90 Tagen mit Porsches umstrittener simulierter Getriebetechnologie erklärt unser Elektrotechniker die Drehmomentkennlinie, das sensorische Feedback und warum das Hinzufügen von „Fehlern“ zu einem Elektrofahrzeug die Zukunft der Leistung sein könnte.

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Während wir uns im Performance-Markt des Jahres 2026 etablieren, stößt das Streben nach Perfektion an eine unerwartete Grenze: Elektrofahrzeuge fahren sich zu sanft. Ich habe die letzten drei Monate damit verbracht, die neueste Integration der Porsche EV-Simulationsschaltungen zu testen – eingeführt im überarbeiteten Taycan Turbo GT (2026) und den neuen 718 e-Boxster-Prototypen –, um eine Frage zu beantworten, die mich als Ingenieur schon lange beschäftigt: Warum sollten wir absichtlich Ineffizienz in ein perfektes System einbauen?

Wenn Sie meinen vorherigen Beitrag Jenseits von 0-100 km/h: Die neue Wissenschaft der Fahrerbindung von Elektrofahrzeugen gelesen haben, wissen Sie, dass ich Feedbackschleifen mehr Bedeutung beimesse als reinen technischen Daten. Reine Beschleunigung ist ein gelöstes Problem. Die Herausforderung liegt nun in der Kommunikation. Hyundai hat vor einigen Jahren mit dem Ioniq 5 N einen ersten Schritt in diese Richtung getan, aber Porsche verfolgt einen ganz anderen Ansatz. Sie versuchen nicht, ein generisches Doppelkupplungsgetriebe zu imitieren; Sie versuchen, die Seele von Stuttgarts mechanischer Vergangenheit zu digitalisieren. Nach 3.000 Meilen durch kurvenreiche Bergstraßen und den Pendlerverkehr bin ich bereit, über Spannungsspitzen, künstliche Drehmomentabfälle und die Frage zu sprechen, ob dies die Zukunft des Autofahrens oder nur teures Cosplay ist.

Wichtigste Erkenntnisse: Das 3-Monats-Urteil

Kurzdiagnose

  • Das Fahrgefühl: Es ist verblüffend realistisch. Der „Ruck“ ist nicht nur akustisch wahrnehmbar; es handelt sich um eine präzise, millisekundenlange Drehmomentunterbrechung, die vom Wechselrichter gesteuert wird.

  • Der Kompromiss: In diesem Modus ist das Fahrzeug messbar langsamer (Beschleunigung von 0 auf 100 km/h verlängert sich um ca. 0,2 Sekunden) und aufgrund der Impulsunterbrechung etwas weniger effizient.

  • Optimaler Anwendungsfall: Bergstraßen und Rennstrecken, wo akustische Signale für die richtige Einfahrtsgeschwindigkeit entscheidend sind.

  • Anmerkung der Technik: Die Synchronisation zwischen dem lokalen haptischen Feedback im Sitz und der Motorsteuerung ist präziser als bei Hyundais N e-Shift.

Die Technik: Wie man ein Getriebe fälscht

Lassen wir den Marketing-Schnickschnack beiseite und betrachten wir den Signalfluss. Wenn Sie die Schaltwippe am Lenkrad betätigen, löst das Fahrzeugsteuergerät (VCU) nicht einfach nur eine Sounddatei aus. Es sendet einen Befehl an den hinteren Wechselrichter, um den Drehmomentfluss kurzzeitig umzukehren oder den Strom für etwa 150–200 Millisekunden auf null zu reduzieren.

Dies erzeugt ein spürbares Nicken im Kopf. Bei den Modellen ab 2026 hat Porsche diese Drehmomentunterbrechung der Drehzahl des simulierten Gangs zugeordnet. Ein Schaltvorgang bei 8.000 simulierten U/min wirkt sich stärker aus als einer bei 3.000 U/min und ahmt so die Drehmomentkurve eines Verbrennungsmotors nach.

Aus Sicht des Batteriemanagementsystems (BMS) ist dies erstaunlich ineffizient. Wir verbringen Jahre damit, Stromschwankungen zu glätten und die PWM-Frequenzen für eine nahtlose Kraftübertragung zu optimieren, und hier programmiert Porsche absichtlich Kanten in das Ausgangssignal ein. Aber es funktioniert erstaunlich gut. Das „aktive Sounddesign“ wird über die Aktuatoren des Fahrgestells (ähnlich wie bei den Oberklasse-Limousinen von 2025) erzeugt und versetzt die Spritzwand und die Sitzschienen in Schwingung. Dadurch wird dem Gleichgewichtssinn vorgegaukelt, dass ein mechanisches Gelenk eingerastet ist.

Vergleich: Porsche vs. Hyundai Ioniq 6 N

| Funktion | Porsche Simulated Drive (2026) | Hyundai N e-Shift (Ioniq 6 N) |

| :--- | :--- | :--- |

| Schaltruck | Scharf, mechanisch, heftig im Sport+-Modus | Spielerisch, knackig, einstellbar |

Drehzahlbegrenzerverhalten | Harte Abschaltung (Hurrikan) | Sanfter Drehzahlbegrenzer oder automatisches Hochschalten |

Drehmomentunterbrechung | Variabel abhängig von Last/Drosselklappenstellung | Gleichmäßiger Ruck über den gesamten Drehzahlbereich |

Akustisches Feedback | Tiefes, synthetisches Sechszylinder-Boxer-Brummen | Anpassbar (Jet, ICE, Evolution) |

Effizienzverlust | Ca. 3–5 % Reichweitenverlust im aktiven Modus | Ca. 5–8 % Reichweitenverlust (stärkere Rekuperation) |

Hardware | Nutzt Chassis-Anreger + Motorabwürgen | Nutzt Lautsprecher + Motorabwürgen |

Anwendung in der Praxis: Der Canyon-Test

Ich fuhr mit dem Wagen auf den Angeles Crest Highway, um die simulierten Gangwechsel des Porsche Elektroautos auf Herz und Nieren zu prüfen. Bei einem herkömmlichen Elektroauto ist die Kurveneinfahrt ein Ratespiel aus Reifengeräuschen und Fliehkräften. Man hat keine Motordrehzahl, die einem sagt, ob man 65 oder 95 km/h fährt.

Mit den simulierten Gängen ändert sich das. Ich schaltete vor einer Haarnadelkurve in den „2.“ Gang zurück. Der Motor heulte höher, die Rekuperationsbremse wirkte stärker (simulierte die Motorbremswirkung), und ich wusste genau, wie viel Traktion ich am Kurvenausgang noch hatte.

Das löst das Problem der „Videospiel-Diskrepanz“, das ich bei modernen Elektroautos oft kritisiere. Das Auto kommuniziert die Lastverlagerung besser, weil es einen Referenzpunkt bietet – auch wenn dieser Referenzpunkt eine digitale Illusion ist. Die Lenkkraft scheint sogar leicht mit der „Drehzahl“ zu pulsieren, obwohl das auch von den Chassis-Anregern kommen könnte, die die Lenksäule in Schwingung versetzen.

Der Knackpunkt: Die Realität im Stau

Hier zerbricht die Illusion. Im Stop-and-go-Verkehr auf der 405 ist das eingeschaltete System ein Albtraum. Das simulierte Kupplungsverhalten bei niedrigen Geschwindigkeiten (im Kriechgang zwischen 0 und 8 km/h) versucht, ein ruckartiges Doppelkupplungsgetriebe nachzuahmen. Es ruckelt.

Warum simuliert man ausgerechnet das Schlimmste an einem Benziner? Um Authentizität zu gewährleisten, hat Porsche ein Ruckeln bei niedrigen Geschwindigkeiten programmiert. Ich musste ständig panisch in den Menüs suchen, um es zu deaktivieren, sobald ich in einen Stau geriet. Anders als beim Ioniq 6 N, der standardmäßig sanft kriecht, außer im N-Modus, ist das Porsche-System – wenn es aktiv ist – fest entschlossen, es zu deaktivieren, im Guten wie im Schlechten.

Außerdem zeigten meine Datenaufzeichnungen einen Temperaturanstieg im Wechselrichter während aggressiver Schaltvorgänge. Das schnelle Schalten erzeugt Wärme. Es liegt zwar innerhalb der Sicherheitsgrenzen, aber man belastet die Leistungselektronik thermisch – nur um der Nostalgie willen.

Als Ingenieur müsste ich das eigentlich hassen. Es verkompliziert die Antriebslogik und behindert bewusst das sofortige Drehmoment, das Elektroautos so überlegen macht. Aber als Fahrer? Ich kann es nicht abstellen. Die Pseudo-Gangwechsel des Porsche Elektroautos verleihen dem Fahrgefühl einen Rhythmus, der bei linearer Beschleunigung einfach fehlt. Sie verwandeln das Auto von einem reinen Transportmittel zurück in eine Maschine, die man steuern muss. Wer sich 2026 ein leistungsstarkes Elektroauto kauft, zahlt nicht mehr für die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h – er zahlt für das Fahrgefühl. Porsche weiß das. Denken Sie nur daran, es vor dem Berufsverkehr abzuschalten.

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Frequently Asked Questions

Kann man das simulierte Schalten komplett deaktivieren?
Ja. Es handelt sich um einen wählbaren Modus. Im Modus „Normal“ oder „Reichweite“ verhält sich das Fahrzeug wie ein herkömmliches, sanft fahrendes Elektrofahrzeug mit linearer Beschleunigung.
Führt die simulierte Schaltvorgänge zu Schäden an den Elektromotoren?
Nein. Die Drehmomentunterbrechung wird vollständig von der Software des Wechselrichters gesteuert. Es gibt kein physisches Getriebe, das verschleißen könnte, allerdings entsteht durch die schnellen Stromschwankungen etwas mehr Wärme in der Leistungselektronik.
Wie schneidet dieses Modell im Vergleich zum Hyundai Ioniq 5 N der Modelljahre 2024/2025 ab?
Der Ioniq 5 N war der Vorreiter. Die Porsche-Umsetzung von 2026 fühlt sich schwerer und mechanischer an und nutzt Chassis-Vibrationen effektiver als Hyundais frühere Versuche, die stark auf akustische Signale setzten.
Macht es das Auto schneller?
Nein, dadurch wird das Auto langsamer. Die Drehmomentunterbrechung bremst den Schwung. Man schaltet diese Funktion für Fahrspaß und ein intensives Fahrerlebnis ein, nicht für Rundenzeiten.