Our Top Products Picks
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In der Welt der elektrischen Fahrzeuge für den persönlichen Gebrauch gibt es eine klare Grenze, ab der ein Fahrrad aufhört, ein Fahrrad zu sein und zu einem leichten Elektromotorrad wird. Im Jahr 2026 liegt diese Grenze bei 3000 Watt. Während 750 W in vielen Regionen noch für die Straßenzulassung ausreichen und 1500 W für Fahrspaß sorgen, ist ein 3000-W-E-Bike-Umbausatz eine ganz andere Liga. Er erfordert Respekt, technisches Know-how und ein Chassis, das auch unter hoher Belastung nicht nachgibt.
Ich habe den letzten Monat mit dem neuen Apex Flux 3000W Pro-Series Kit verbracht, einem System, das die Reife des DIY-Marktes repräsentiert. Vorbei sind die Zeiten ohrenbetäubender Rechteckwellen-Controller; der Standard dieses Jahres ist die geräuschlose feldorientierte Regelung (FOC) mit Bluetooth-Integration. Aber ist er alltagstauglich oder eher für die Rennstrecke und privates Gelände geeignet? Einen umfassenden Überblick darüber, wie sich das in das Gesamtsystem einfügt, finden Sie in unserem Leitfaden für Ingenieure zu PEV-Modifikationen: Aufrüstung von E-Bikes und -Scootern.
In diesem Testbericht analysiere ich die technischen Daten, führe Sie durch den Umbauprozess zum Elektromoped und prüfe, ob das Wärmemanagement der gestiegenen Leistung nun gerecht wird.
Kurz gesagt: Die Managementzusammenfassung
Für alle, die bereits Lötkolben und Kreditkarte bereithalten, hier das Kurzurteil:
Das Gute:
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Hohes Drehmoment: 160 Nm Spitzendrehmoment verwandeln jeden Stahlrahmen in ein Bergmonster.
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Flüsterleise: Der 2026 Sinuswellen-Controller ist flüsterleise, selbst bei 80 km/h.
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Wärmemanagement: Der Stator verfügt nun über Ferrofluid-Einspritzöffnungen und verbesserte Kühlkörper.
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Rekuperationsbremse: Die variable Rekuperationsbremse arbeitet sanfter als bei Vorgängermodellen.
Das Schlechte:
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Akkuanforderungen: Sie können dieses System nicht mit Billigzellen betreiben. Sie benötigen einen 72-V-Akku mit hoher Entladerate.
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Einbauschwierigkeit: Dies ist nichts für Anfänger. Drehmomentstützen (nicht immer im Lieferumfang enthalten) und wahrscheinlich eine Rahmenverbreiterung sind erforderlich.
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Gewicht: Allein das Hinterrad erhöht die ungefederten Massen erheblich und beeinflusst die Fahrdynamik.
Ideal für: Heimwerker, die ein E-Bike im Enduro-Stil bauen oder ein altes Moped-Chassis umbauen und sich mit Spannungseinbrüchen und Phasenampere auskennen.
Auspacken und Komponentenanalyse
Wer 2026 ein 3000-W-E-Bike-Umrüstkit bestellt, erwartet mehr als nur einen Motor im Karton. Das Apex Flux Kit kam in einer stabilen, verstärkten Kiste – ein gutes Zeichen.
Der Motor: Direct Drive Titan
Das Herzstück des Systems ist ein 3000-W-Direktantriebs-Nabenmotor (DD) mit Dauerleistung. Er verfügt über 45-mm-Statormagnete und dickere Kupferwicklungen als die von mir zuvor getesteten Modelle aus dem Jahr 2024. Das Aluminiumgehäuse besitzt überarbeitete Kühlrippen für eine bessere Luftkühlung, was entscheidend ist, da DD-Motoren bekanntermaßen bei längeren Anstiegen stark überhitzen. Die Phasenleitungen haben einen Querschnitt von 8 AWG; ausreichend, aber wer kurzzeitig 80 A erreichen möchte, sollte ein Upgrade auf 6 AWG in Betracht ziehen.
Der Controller: Ein großer Fortschritt
Der mitgelieferte Controller ist ein umgelabeltes FOC-Gerät im Sabvoton-Stil mit einer Nennleistung von 80 A Dauerstrom und 150 A Phasenstrom. Es ist via Bluetooth programmierbar, sodass wir die Beschleunigungskurven ohne Laptop anpassen können. Dadurch wird der Motorcontroller-Tausch vom serienmäßigen, gesperrten System zu diesem leistungsstarken Nachrüstmotor unglaublich lohnenswert.
Das Zubehör
Das Kit beinhaltet einen Gasgriff mit halber Drehbewegung (meine Empfehlung für hohe Leistung), ein digitales Instrumentencluster (TFT-Farbdisplay), Bremshebel mit Abschaltsensoren und einen Pedalassistenzsensor (PAS). Ehrlich gesagt wirkt der PAS bei einem 3-kW-Motor etwas überflüssig – man wird ohnehin zu 95 % der Zeit den Gasgriff benutzen.
Der Umbau: Herausforderungen beim Umbau eines Elektromopeds
Um es klarzustellen: Einen 3-kW-Motor an einen Standard-Mountainbike-Rahmen zu montieren, ist ein riskantes Unterfangen. Für diesen Test habe ich das Kit an einem verstärkten Stahl-Enduro-Rahmen installiert, der als Standardplattform für 3-kW-E-Bike-Umbauten dient.
Ausfallendenabstand und Drehmomentstützen
Die Motorachse hat ein M16-Gewinde mit 10 mm Innensechskant. Standard-Fahrradausfallenden haben einen Abstand von 135 mm oder 142 mm. Dieser Motor benötigt einen Abstand von 150 mm. Bei Verwendung eines Standardfahrrads wird der Rahmen gedehnt (kaltgehärtet), was das Aluminium beeinträchtigt.
Sicherheitshinweis: Sie müssen unbedingt zwei Drehmomentstützen montieren. Das vom Motor erzeugte Drehmoment (über 150 Nm) kann die Achse in den Ausfallenden drehen, die Phasenleitungen beschädigen und den Rahmen sofort zerstören. Ich habe 5 mm dicke Drehmomentstützen aus Edelstahl verwendet, die an den Kettenstreben befestigt sind.
Verkabelung und Kabelbaummanagement
Die Umstellung auf den 2026-Standard bedeutet, dass wir endlich vernünftige, wasserdichte Julet-Steckverbinder für die Signalleitungen haben. Der Phasenanschlussblock ist jedoch weiterhin eine Schwachstelle. Ich habe die serienmäßige Anschlussdose durch einen XT150-Steckverbindersatz ersetzt, der die hohe Stromstärke ohne Schmelzen aushält.
Systemoptimierung: Motorsteuerungstausch & Einrichtung
Nachdem die Mechanik einwandfrei funktionierte, begann die eigentliche Arbeit mit der Controller-Konfiguration. Hier zahlt sich der Motorcontroller-Tausch aus.
Mithilfe der zugehörigen App stellte ich die Systemspannung auf 72 V (20S Li-Ion) ein. Der „Selbstlernmodus“ wurde in diesem Jahr deutlich verbessert. Man hebt das Hinterrad an, tippt in der App auf „Lernen“, und der Motor dreht sich leicht, um die Hall-Sensorwinkel und die Phasenfolge zu ermitteln. Die Kalibrierung war in 30 Sekunden perfekt.
Mein Tuning-Profil für den Test:
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Batteriestrom: Auf 60 A begrenzt (zum Schutz meines Batteriemanagementsystems).
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Phasenstrom: Auf 140 A eingestellt (für maximales Anfahrdrehmoment).
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Gasannahme: Linear (um ruckartiges Gasgeben zu vermeiden).
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Flussschwächung: Aktiviert (erhöht die Höchstgeschwindigkeit um ca. 8–13 km/h, geht aber auf Kosten der Effizienz).
Diese feinere Abstimmung ermöglicht es Ihnen, die Leistungsentfaltung exakt nach Ihren Wünschen anzupassen. So können Sie ein 3-kW-Kraftpaket wie ein zahmes 750-W-Fahrzeug für den Stadtverkehr in Fußgängerzonen fahren lassen und dann per Knopfdruck die volle Leistung freisetzen.
Das Cockpit: Digitales Instrumentencluster und Gashebel
Die Benutzeroberfläche wirkt bei DIY-Kits oft billig, doch das hier enthaltene digitale Instrumentencluster ist gestochen scharf. Es handelt sich um ein 3,5-Zoll-IPS-Farbdisplay, das auch bei direkter Sonneneinstrahlung gut ablesbar ist.
Angezeigte wichtige Messwerte:
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Echtzeit-Wattzahl (entscheidend für die Überwachung des Batterieentladungsverhaltens).
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Motortemperatur (über den internen Thermistor).
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Controller-Temperatur.
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Batteriespannung (mit einer Genauigkeit von 0,1 V).
Besonders gut gefiel mir der Gashebel-Austausch. Die Standard-Gashebel günstigerer Kits weisen oft einen großen Totbereich am Anfang der Drehung auf. Dieser Gashebel reagiert sofort und bietet eine sanfte Modulation, was bei so viel Leistung unerlässlich ist. Allerdings waren die Griffe selbst aus hartem Kunststoff – ich habe sie sofort gegen ergonomische, gummierte Griffe mit Verriegelung ausgetauscht.
Leistung: Das 3-kW-Erlebnis
Und wie fährt es sich? Kurz gesagt: Attackenal, wenn man es so will.
Beschleunigung und Drehmoment
Aus dem Stand steht das Drehmoment sofort zur Verfügung. Auf Asphalt hebt es das Vorderrad mühelos an, solange man sich nicht nach vorne lehnt. Die Beschleunigung von 0 auf 48 km/h ist schneller als bei den meisten Autos im Stadtverkehr. Das ist das wichtigste Sicherheitsmerkmal eines so leistungsstarken Motorrads – die Fähigkeit, im Verkehr mitzuhalten und sich von ihm abzugrenzen.
Höchstgeschwindigkeit und Effizienz
Auf ebener, gerader Strecke mit einem voll geladenen 72-V-Akku erreichte ich per GPS bestätigte 83 km/h. Mit aktivierter Feldschwächung waren es 90 km/h, aber die Motortemperatur stieg rapide an.
Thermische Leistung
Hier zeigt die Technik des 2026 ihre Stärken. In den Vorjahren überhitzte ein 3-kW-Motor nach nur 10 Minuten anstrengender Bergfahrt (erreichte 110 °C). Der Apex Flux blieb während meines 15-minütigen Härtetests an einer 12%igen Steigung unter 85 °C. Die verbesserte Statorlaminierung und das optimierte Luftstromdesign funktionieren. Für längere Bergfahrten empfehle ich jedoch die zusätzliche Verwendung von Ferrofluid (z. B. Statorade), um den Wärmeverlust zwischen Stator und Gehäuse auszugleichen.
Reichweite
Leistung verbraucht Energie. Bei moderater Fahrweise mit 32 km/h erreichte ich einen Verbrauch von 25 Wh/km. Bei sportlicher Fahrweise mit über 64 km/h stieg der Verbrauch auf 65 Wh/km. Ein leistungsstarker Akku ist daher unerlässlich. Ein 72-V-Akku mit 20 Ah ist das absolute Minimum; für größere Reichweiten sind 30 Ah oder 40 Ah empfehlenswert.
Urteil: Lohnt sich das Upgrade?
Das 3000-W-E-Bike-Umrüstkit ist nicht für jeden geeignet. Es verwischt die Grenzen zwischen Fahrrad und Motorrad und erfordert daher verantwortungsvollen Umgang und technisches Verständnis.
Wenn Sie ein zuverlässiges Pendlerfahrrad für Radwege suchen, sind 750-W- oder 1000-W-Nabenschaltungen empfehlenswert. Planen Sie hingegen den Umbau eines Elektromopeds, die Modernisierung eines schweren Lastenrads oder den Bau eines Offroad-Fahrzeugs, bietet das Apex Flux 3000-W-Kit ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Es liefert zuverlässige und leise Leistung und verfügt über eine moderne Bedienoberfläche. Bedenken Sie jedoch: Das Kit ist nur die halbe Miete. Die Sicherheit Ihres Projekts hängt maßgeblich von der Wahl des Rahmens, der Drehmomentstützen und der Akkuqualität ab.
Der Bau eines leistungsstarken Elektrofahrzeugs ist eine Reise voller Ingenieurskunst und individueller Anpassung. Dieses 3000-W-Kit bietet eine solide Grundlage dafür und vereint die von Enthusiasten gewünschte rohe Kraft mit der Raffinesse, die die Technologie von 2026 erfordert. Doch Leistung allein reicht nicht aus – Kontrolle und Sicherheit sind unerlässlich. Stellen Sie sicher, dass Bremsen, Reifen und Rahmen den Anforderungen genügen, bevor Sie Gas geben.
Bereit für mehr Informationen? Entdecken Sie unseren umfassenden Leitfaden „PEV-Modifikationen für Ingenieure: E-Bikes und Scooter aufrüsten“ für weitere Einblicke in Batteriesicherheit, Chassiswahl und fortgeschrittenes Tuning.







